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MdB Erwin Rüddel tritt für eine wohnortnahe Krankenhausversorgung ein

20.05.2013

 

Unterstützung für Krankenhäuser

MdB Erwin Rüddel (CDU) tritt für eine wohnortnahe Krankenhausversorgung ein und informierte über neue finanzielle Hilfen

Kreisgebiet

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel traf sich mit Vertretern der DRK-Krankenhäuser aus seinem Wahlkreis. Das DRK betreibt Häuser in Neuwied, in Altenkirchen sowie in Kirchen und sorgt sich um die Finanzierung einer wohnortnahen stationären Versorgung. Zuvor hatten sich andere große Träger aus Rheinland-Pfalz wie etwa Marienhaus oder Maria Hilf mit ähnlichen Sorgen an den Gesundheitspolitiker gewandt.

Erwin Rüddel konnte kurzfristig Entwarnung geben, aber mittelfristig brauche man eine grundsätzlich reformierte Finanzierungsstruktur für Krankenhäuser waren sich die Experten einig. „Die Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz können sich auf ein Plus von gut 45 Millionen Euro in den kommenden zwei Jahren freuen. Die Koalition hat sich in Berlin auf Eckpunkte zur Krankenhausfinanzierung geeinigt. Es wird kurzfristig mehr Geld geben, um den drängendsten Problemen entgegenzuwirken“, freut sich der CDU-Gesundheitspolitiker. Gerade kleinere Häuser in ländlichen Regionen profitieren von den getroffenen Entscheidungen. Die preisliche Glättung von Mengenausweitungen, die oft von größeren Häusern verursacht werden aber dann auch von kleinen Häusern bezahlt werden müssen, wird neutralisiert. „Damit stärken wir die Häuser in ländlichen Regionen“, erklärt Erwin Rüddel, der sich besonders für eine gute, wohnortnahe Versorgung engagiert, die Eckpunkte.

Die Krankenhäuser leisteten mit ihren Beschäftigten einen unverzichtbaren Beitrag zu einer qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung der Menschen in unserer Region. Gesundheitspolitiker Erwin Rüddel hat in Berlin mit dafür gekämpft, dass die Rolle der Krankenhäuser bei der Sicherung der wohnortnahen Grund- und Regelversorgung besonders honoriert wird.

Die Krankenhäuser der Region treibt aber auch die Sorge um, nicht ausreichend medizinisches Fachpersonal zu erhalten. Mittlerweile bieten einige Krankenhäuser schon Sprachkurse an, damit Ärzte mit den Patienten besser kommunizieren können. „Wir brauchen in Rheinland-Pfalz mehr Medizinstudienplätze“, war unisono die Forderung der Krankenhäuser. Hierfür will sich Erwin Rüddel gemeinsam mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Michael Wäschenbach kümmern, der ebenfalls an dem Gespräch teilnahm.

„Zur Unterstützung der Krankenhäuser bei der erforderlichen zügigen Ausstattung mit ärztlichem und pflegerischem Hygienepersonal wird ein Hygieneförderprogramm aufgelegt“, weiß Erwin Rüddel zu berichten. Hiermit soll den Krankenhäusern mehr Mittel in die Hand gegeben werden, um den Patienten die Angst zu nehmen, sich mit dem gefürchteten MRSA-Keim zu infizieren. Diese Fördermittel verbleiben dauerhaft dem Krankenhausbereich. Auch die Personalkosten von qualifiziertem Hygienepersonal, das seit Inkrafttreten der Änderungen des Infektionsschutzgesetzes neu eingestellt wurde, werden zukünftig gefördert. Darüber hinaus wird die Fort- und Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegekräften zu qualifiziertem Hygienepersonal durch Zuschüsse gefördert. Damit erhöhen wird die Sicherheit der Patientinnen und Patienten und entlasten gleichzeitig die Krankenhäuser“, macht Erwin Rüddel deutlich, der zugleich das Land aufforderte, seinen Investitionsverpflichtungen im Krankenhausbereich auch nachzukommen. Die Länder würden ihre Investitionsraten hingegen immer weiter zurückschrauben.

Auch Rheinland-Pfalz macht hier eine klägliche Figur, im Bundesvergleich bei den Investitionen pro Krankenhausbett liege unser Heimatland gerade mal auf Platz zwölf. „Ich habe mich in den letzten Monaten mit allem Nachdruck für eine Verbesserung der Situation vor Ort eingesetzt. Ein Teilerfolg wurde erzielt. Aber es liegt noch ein gutes Stück Arbeit vor uns“, erklärt Erwin Rüddel abschließend.

RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Freitag, 26. April 2013, Seite 46 (0 Views)

 

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