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Kampf gegen Windräder im Giebelwald – MdL Michael Wäschenbach: „Antwort aus Mainz hat mich umgehauen“

03.07.2013

RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Dienstag, 2. Juli 2013, Seite 15

Vom Redakteur Andreas Neuser

Kreis Altenkirchen. Den CDU-Landtagsabgeordneten Michael Wäschenbach (Wallmenroth) hat eine Antwort aus Mainz von Umweltministerin Ulrike Höfken in Sachen Windräder im Bereich Giebelwald/Siegtal (Verbandsgemeinde Kirchen) „umgehauen“. Im Staatsforst plant das Unternehmen Juwi mit ca. sieben Windrädern (Giebelwald) und mit ca. zwei im Bereich Höhwald/Kreuzeiche oberhalb von Brachbach.  Viele Gutachten seien noch notwendig.

Für Wäschenbach und die Vertreter der BI Siegtal sowie Wolfgang Stock (BUND) wird durch die Antwort erstmals deutlich, was geplant ist. „Vorher war das alles diffus“, sagt Wäschenbach, der klar macht: „Der Giebelwald muss frei von Windrädern bleiben.“ Hier müsse der sanfte Tourismus entwickelt werden. Der Abgeordnete spricht sich für Windkraftnutzung im Bereich Stegskopf aus. Seine Konsequenz nach dem Schreiben aus Mainz: „Wir müssen Aktionen starten, um Windräder im Bereich Giebelwald/Siegtal zu verhindern.“ Als „eine Lüge“ bezeichnet Wäschenbach Aussagen in dem Schreiben, dass die Zufahrten zu den Standorten für die Windräder „über vorhandene Wege, die teilweise ausgebaut werden müssen“ erfolgen. „Wer vor Ort war, der weiß, dass das nicht ausreicht. Die Formulierung ist eine Frechheit.“ Ärgerlich für Wäschenbach ist auch die Aussage in der Antwort der Landesregierung, dass ein Informationsaustausch „dem zuständigen Forstamt zum gegenwärtigen Verfahrensstand nicht erforderlich schien“. Bürgerbeteiligung sehe anders aus.

BI Siegtal und Stock verdeutlichten noch einmal die Einzigartigkeit des Giebelwaldes, der nicht angetastet werden dürfe. Beginne man hier mit dem Bau von Windrädern, so Beul, dann kommen nach und nach mehr Windräder. „Auf staatlichen Forstflächen will das Land den Bau von Windrädern durchziehen“, wird nun befürchtet. Aber den Giebelwald lassen sie sich nicht kaputt machen. „Wir werden klagen“, macht Wolfgang Stock deutlich. Gestern herrschte Einigkeit: „Wir kämpfen für das „Naturgut Giebelwald“ (Wäschenbach). Stock sieht schon „einen Sturm in der Bevölkerung, wenn dort Windräder errichtet werden“.

 

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