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Union besuchte Marktführer der Metallografie – CDU-Bezirksvorsitzender Dr. Adi Weiland zu Gast bei ATM in Mammelzen

19.09.2013

Mammelzen. Der Begriff der Hidden Champions gehört zu den strapazierteren, wenn die Rede von heimischen Unternehmen ist, die international agieren und zu den – manchmal unscheinbaren – Marktführern ihrer Branchen gehören. Und doch beschreibt er die Markstellung von innovativen Spezialisten wie kein anderer. Davon überzeugte sich eine Delegation des CDU-Kreisverbandes sowie des Altenkirchener Gemeindeverbandes der CDU beim Besuch der ATM GmbH in Mammelzen. Anlass war die Kreisbereisung von Dr. Adi Weiland, MdL, Vorsitzender der CDU im Bezirksverband Koblenz-Montabaur, der unter anderem von MdB Erwin Rüddel und dem stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Peter Enders, MdL, begleitet wurde.

Mit Materialografie bzw. Metallografie, dem Kerngeschäft der ATM, habe er sich erstmals in der Vorbereitung des Besuchs in Mammelzen beschäftigt, gab Weiland im Gespräch mit den Unternehmensgründern Heinrich und Brigitte Müller zu. Wie Rüddel und Enders hob er die Bedeutung innovativer Mittelständler für die Region hervor. „Neue Werkstoffkombinationen – ob beispielsweise in Autos oder Flugzeugen – werden immer wichtiger“, erläuterte Heinrich Müller beim Rundgang durch die Betriebsstätte, zu der auch eine eigene Akademie gehört. Und genau hier kommt ATM ins Spiel, bietet das Komplettlabor für die Materialografie. Dabei geht es darum, Materialien aller Art mikroskopisch genau zu prüfen – mit Blick auf Sicherheit, um den Grund für Schäden zu finden oder die Eigenschaften neu entwickelter Materialmischungen zu erforschen. Das zu prüfende Werkstück wird mit einigem Aufwand vorbereitet, in kleine Teile geschnitten, in Kunststoff eingebettet, poliert, geschliffen, poliert, mit anderen Materialien behandelt, bevor die eigentliche Prüfung beginnt.

Schon seit der Firmengründung vor gut drei Jahrzehnten setzen die Müllers auf Nachhaltigkeit und hohen Anspruch, was sich auch in der Fertigungstiefe niederschlägt. Maschinen und Software stammen in der Regel aus eigener Produktion, lediglich ergänzt durch hochwertige Einzelgerätschaften. Von der virtuellen Laborplanung in 3-D bis zu Lieferung von Verbrauchsmaterial deckt ATM die Versorgungskette ab. Ein komplett ausgestattetes Labor steht Gästen und potenziellen Kunden für Versuche und Fortbildungen zur Verfügung. „Wenn man in Deutschland produzieren will, geht es nicht anders,“ so Brigitte Müller. Die Maxime, immer einen Schritt voraus zu sein, wissen auch Kunden aus Fernost zu schätzen: „Ein Kunde aus China hat neulich gesagt, dass er für eine solche Qualität in seinem Land das Gleiche bezahlen müsste – wenn es sie denn gäbe.“ Auch die Mitarbeiter für die speziellen ATM-Dienstleistungen bildet das Unternehmen in der Regel selbst aus und setzt dabei auf eine auf christlichen Werten gründende Unternehmenskultur – was sich auszahlt: Von den 50 Azubis der vergangenen 30 Jahre arbeitet ein Drittel immer noch im Betrieb. Insgesamt erwirtschaften rund 140 Mitarbeiter einen Jahresumsatz von 20 Millionen Euro. Nachhaltigkeit war es schließlich auch, was sich die Geschäftsleitung von der Politik wünscht: Man solle nicht vor jeder Wahl nahezu alle Bereiche in Frage stellen. Mittelständische Unternehmen, so Heinrich Müller, benötigten Planungssicherheit – insbesondere mit Blick auf das Steuersystem.

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