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L 278: Keine Sanierung in Sicht – MdL Dr. Peter Enders stellte kleine Anfrage zur Landesstraße bei Gebhardshain

18.10.2013

Gebhardshain/Mainz. Das ist keine gute Nachricht für die Gebhardshainer Bevölkerung und all jene aus der Region, die häufig zwischen dem Wisserland und Gebhardshain pendeln:  Eine Sanierung der überaus maroden Landesstraße L 278 in Richtung Wissen hat die rot-grüne Landesregierung in Mainz derzeit nicht auf der Agenda. Das teilt der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Peter Enders (Eichen) mit, der sich mit einer kleinen Anfrage im Landtag an die Landesregierung gewandt hatte. „Schlaglöcher, ausgebrochene Bankette, aufgebrochene Fahrbahnoberflächen und fehlende Markierungen machen die Strecke von Gebhardshain in Richtung Altenbrendebach zu einem Verkehrsrisiko. Und der nächste Winter wird die Situation nochmals verschlechtern“, urteilt Enders. Bereits vor einigen Wochen hatte die CDU in Gebhardshain auf diese Mängel hingewiesen.

Der Abgeordnete hat nun die Antwort aus dem rheinland-pfälzischen Innen- und Infrastrukturministerium erhalten. Darin räumt Staatssekretär Jürgen Häfner zwar ein, dass die L 278 auf einer Länge von 1,4 Kilometern in Richtung Altenbrendebach „in einem sanierungsbedürftigen Zustand“ sei. Seit 2010 habe man auf der Teilstrecke 29 Unfälle registriert, was allerdings mit Blick auf Vergleichswerte als „unauffällig“ gelte. Gleichwohl, so SPD-Mann Häfner, sieht das Landesstraßenbauprogramm 2014/2015, das die rot-grüne Landesregierung vorgelegt hat, „keine umfassenden Sanierungsmaßnahmen auf der L 278 bei Gebhardshain“ vor.  Er verweist auf laufende Unterhaltungs- und Sicherungsmaßnahmen durch den Landesbetrieb Mobilität (LBM) bis zu einer „möglichen grundhaften Sanierung“, die frühestens 2016 sowie in den Folgejahren zu erwarten sei.

Landtagsabgeordneter Enders sieht hierin „einmal mehr ein Eingeständnis der Landesregierung, dass sie – besonders im Landes-Norden – ihren Verpflichtungen in  Sachen Infrastruktur nicht nachkommt. Zudem ist die L 278 ja nicht nur im Bereich Gebhardshain in bedenklichem Zustand!“ Auch der Streckenabschnitt im Elbergrund Richtung Wissen verdiene nach wie vor in Teilen die Bezeichnung „Schlaglochpiste“, auch diesen Abschnitt suche man im Landesstraßenbauprogramm vergeblich. Die Maßnahmen des LBM, so Enders, erschöpften sich teilweise darin, dass vielfach Geschwindigkeitsbeschränkungen eingerichtet werden müssten, um die Verkehrsteilnehmer zu schützen.

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