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„Initiative gegen Bahnlärm wurde im Koalitionsvertrag aufgegriffen“ – MdB Erwin Rüddel erwartet weitere Bahnlärmreduzierung

26.11.2013

Berlin/Wahlkreis. Die Initiative der CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Norbert Röttgen und Erwin Rüddel gegen den Bahnlärm hat Wirkung gezeigt. Die beiden Abgeordneten hatten sich in einer gemeinsamen Initiative an die AG Verkehr gewandt. Im Koalitionsvertrag wird jetzt vereinbart, dass die Bezuschussung für die Umrüstung auf lärmmindernde Flüster-Bremsen verstetigt wird. „Die finanziellen Mittel sind vorhanden. Jetzt zählt nur noch die Bereitschaft der Wagenhalter“, betont der Abgeordnete. Bis 2016 soll mindestens die Hälfte der in Deutschland verkehrenden Güterwagen umgerüstet sein. Der Stand der Umrüstung soll im gleichen Jahr von der Bundesregierung überprüft werden. Sollte das Ziel von mindestens 50 Prozent Umrüstung auf „Leise Sohlen“ bis dahin nicht erreicht sein, werden ordnungsrechtliche Maßnahmen wie Nachtfahrverbote umgesetzt.

„Ich danke den Bürgerinitiativen in meiner Region ausdrücklich für ihr großes Engagement und ihre konsequente Arbeit gegen den Bahnlärm“, so Rüddel. Der Abgeordnete, der sich seit Jahren für weniger Schienenlärm einsetzt, ist überzeugt, dass sich der Bahnlärm in der Region bis 2018 halbieren wird.

Der Bundestagsabgeordnete steht auch in einem regelmäßigen Meinungsaustausch mit dem Botschafter der Schweiz in Berlin, Tim Guldimann. „Die Schweiz hat einen vorbildlichen Lärmschutz beim Güterzugverkehr umgesetzt und will ab 2020 keine lauten Züge mehr durchs Land rollen lassen“, lobt Erwin Rüddel die schweizerischen Initiativen. „Wir setzen große Hoffnung auf die Schweiz. Das wird auch positive Auswirkungen auf den Lärmschutz in Deutschland haben.“ Das schweizerische Vorgehen zwinge praktisch alle europäischen Güterverkehrsunternehmen, jetzt zügig ihre Waggons auf leise Sohlen umzurüsten. Botschafter Tim Guldimann kommt in den nächsten Wochen auch auf Einladung von Dr. Norbert Röttgen und Erwin Rüddel zu einem Informationsaustausch in die Region. Um den Prozess der Umrüstung zu beschleunigen unterstützt Rüddel auch die Forderungen des Staatssekretärs im Verbraucherschutzministerium, Peter Bleser, die Lautstärke wagengenau zu messen. Das Problem sei oft nicht der ganze Zug, sondern einzelne Waggons, die so genannte Flachstellen an den Rädern aufwiesen. Diese ließen das Rad nicht mehr rund laufen und erzeugten damit starken Lärm. Selbst wenn nur ein Wagen des Zuges Flachstellen hätte, würde der ganze Zug als sehr laut wahrgenommen. Mit einer Messstelle zur Identifizierung von lauten Güterwagen könnten diese dann vor der nächsten Fahrt aussortiert und überholt werden.

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