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Michael Wagener tritt erneut als Wissener Stadtbürgermeister an – Gemeinsame Unterstützung von CDU, FWG und FDP

21.01.2014

Wissen. CDU, FWG und FDP in der Stadt Wissen schlagen Michael Wagener erneut als Kandidaten für das Amt des Stadtbürgermeisters vor. Seine Ankündigung vom Spätsommer 2013, nicht erneut für diese Funktion anzutreten, ist damit vom Tisch. Wie es dazu kam, erläuterten die Vertreter der einzelnen Parteien und Gruppierungen in einem Pressegespräch. „Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, Michael Wagener entgegen seiner ursprünglichen Absicht erneut für eine Kandidatur als Wissener Stadtbürgermeister zu gewinnen. Er ist zweifellos der beste Mann für diese Aufgabe, das hat er in den zurückliegenden eineinhalb Jahrzehnten bewiesen“, unterstrich bei der Runde mit den Partei- und Fraktionsführungen von CDU, FWG und FDP der Stadtverbandsvorsitzende Michael Rödder. Insbesondere die Tatsache, dass diese Entwicklung überparteilich, nämlich eben auch von Seiten der FWG und FDP, mitinitiiert und getragen werde, sei ein Beleg für die breite Unterstützung für Wageners Arbeit. Rödder ist überzeugt: „Die Mehrheit der Wissenerinnen und Wissener unterstützt unseren Vorschlag, für den wir ab heute werben!“

Schulterschluss im Sinne der Stadt

Auch Wolf-Rüdiger Bieschke, Vorsitzender der FWG/FDP-Fraktion im Wissener Stadtrat, ist überzeugt, „dass wir auf einer breiten Basis über die Grenzen von FWG, FDP und CDU hinweg Zustimmung für unseren Vorschlag finden. Wir akzeptieren, dass Michael Wagener nur dann noch einmal antritt, wenn er die nötige Entastung erfährt. Und genau die haben wir ihm, soweit es in unseren Kräften als Mitglieder des Rates steht, aufgezeigt und zugesagt.“ Mehr als zuvor, so Bieschke, stehe für CDU, FWG und FDP die Prämisse im Fokus, trotz manchmal unterschiedlicher Meinungen in Sachfragen dafür Sorge zu tragen, die Stadt Wissen gemeinsam – Stadtbürgermeister, Stadtrat, Verwaltung – weiterzuentwickeln. Und für die anstehenden Aufgaben wie Innenstadtsanierung, Stromnetzübernahme, Weiterentwicklung der Stadtwerke oder auch die Breitbandversorgung  wolle man auf die Erfahrung und Kompetenz des Amtsinhabers nicht verzichten.

Es waren gesundheitliche Gründe, die Michael Wagener dazu bewogen hatten, das Ehrenamt des Stadtbürgermeisters bei der Kommunalwahl im Mai nicht noch einmal anzustreben. Er ist seit 1999 Stadtbürgermeister und bereits seit 1996 Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wissen. Allerdings haben CDU, FWG und FDP es gemeinsam geschafft, ein Modell zu entwickeln, in dem Wagener – ein entsprechendes Wählervotum am 25. Mai vorausgesetzt – auch in den nächsten Jahren die Geschicke der Stadt lenken kann, dabei aber auch deutliche Entlastung erfahren soll. „Ich bin in einem Alter, in dem man auf die Signale des Körpers durchaus sensibel reagieren sollte. Und vielfach habe ich Zustimmung für meinen Schritt erfahren. Und ja, ich habe mich überzeugen lassen von CDU, FWG und FDP und manchem Gespräch jenseits des Politischen. Wir sind in der Tat gemeinsam zu dem Ergebnis gekommen, dass wir es schaffen können, die anstehenden Themen in der Stadt voranzubringen, und zwar so, dass die Interessen des Amtes und der Stadt und die meiner Gesundheit in Einklang zu bringen sind“, so Wagener selbst. Solche Entscheidungen treffe man nicht aus dem Bauch heraus, sondern in der Tat nach vielen Abwägungen im Politischen wie Privaten. Und die Entscheidung sei auch vor dem Hintergrund der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen in der VG-Verwaltung wegen Untreue nicht einfacher geworden. Denn auch die Aufarbeitung dieses Themas koste Kraft und fordere Wagener im Hauptamt als Bürgermeister und Verwaltungschef. Wagener sieht aber den Willen und die Kraft bei den politisch Verantwortlichen im Stadtrat und dessen Fraktionen und die Handlungsspielräume, um die gemeinsame Arbeit erfolgreich neu zu strukturieren. „Und ich weiß, dass ich mich auf diese Zusagen verlassen kann.“

Aufgaben werden neu verteilt

Ulrich Marciniak, Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat, skizzierte das beabsichtigte Modell: „Der Stadtbürgermeister hat natürlich die Möglichkeit, mehr als bisher Aufgaben an die Riege der Beigeordneten zu delegieren. Um dem Rechnung zu tragen, werden CDU und FWG/FDP zur nächsten Stadtratssitzung einen Antrag zur Änderung der Hauptsatzung vorbereiten, um die Zahl der Beigeordneten von bisher zwei auf drei zu erhöhen.“ Damit ließen sich die Möglichkeiten der Entlastung erhöhen. Ausdrücklich laden Marciniak und Bieschke auch die anderen politischen Kräfte im Rat ein, im Interesse der Stadt an dieser Lösung mitzuarbeiten. Eine Vorfestlegung auf die Besetzung von Positionen will man ausdrücklich vermeiden. „Natürlich gibt es gute Traditionen und Bräuche im kommunalpolitisches Geschehen, wie man mit Blick auf Stärkenverhältnisse in einem Rat verfährt und diese Positionen besetzt“, sagen die beiden Kommunalpolitiker. Allerdings werde in rund vier Monaten gewählt. Und der Ausgang dieser Wahl müsse Berücksichtigung finden.

Sebastian Boketta, Vorsitzender der CDU in der Verbandsgemeinde, und Hermann-Josef Selbach, Fraktionsvorsitzender der CDU im Verbandsgemeinderat, sehen auch für diese Ebene ein wichtiges Zeichen in Wageners erneuter Kandidatur: „Natürlich trägt die CDU auch auf der Ebene der Verbandsgemeinde die erneute Kandidatur von Michael Wagener mit und unterstützt die Umsetzung des eingeschlagenen Weges nach Kräften.“ Die Verbandsgemeinde profitiere unter dem Strich von einer Fortführung der Personalunion beider Bürgermeisterämter durch Wagener. Das sieht man auch bei der Kreis-CDU so. „Dass Michael Wagener noch einmal antritt, wertet der CDU-Kreisverband als starkes Zeichen in die Partei hinein. Es spricht für ihre Geschlossenheit, aber auch für die sachorientierte Arbeit vor Ort in Wissen, die CDU, FWG und FDP auszeichnen“, so CDU-Kreisgeschäftsführer Andreas Schultheis. Vom ersten Tag habe sich der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Josef Rosenbauer mit den Akteuren in Wissen bemüht, die nun gefundene Lösung mit einer erneuten Kandidatur Wageners umzusetzen.

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