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Ausgewogen und verbraucherfreundlich: Wirtschaftssauschuss des EU-Parlaments stimmt für überarbeitete Versicherungsvermittler-Richtlinie

23.01.2014

Brüssel/Koblenz. Als „erheblichen Fortschritt für Versicherungen, Vermittler und Verbraucher“ hat der CDU-Europaabgeordnete Werner Langen das Ergebnis der Abstimmung zur Versicherungsvermittler-Richtlinie heute im Wirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments bezeichnet.

Mit dem Ergebnis könnten die Versicherungsvermittler und vielen kleinen Versicherungsbüros in Deutschland, aber auch die Verbraucher zufrieden sein. Der Beschluss stärke das Recht der Verbraucher, Informationen über die Art und den Ursprung der Vergütung ihrer Versicherungsvermittler zu verlangen. Damit würde eine bessere Transparenz gewährleistet, die dazu beitrage, die Interessen der Kunden vor die Vergütungsinteressen der Vermittler zu stellen. „Dies ist ein ausgewogener Kompromiss, der die redlich arbeitenden Vermittler in Europa mit erweiterten Informationspflichten beauftragt, um Fehlentwicklungen durch unzureichende Beratungsinformationen durch einige wenige Vermittler zu vermeiden“, so Langen. Laut Beschluss des Wirtschaftsausschusses sollen künftig Produktinformationsdokumente den Verbraucher kurz und knapp über Risiken, Art und Umfang der Versicherungsleistung, Vertragskonditionen und Laufzeiten informieren. Dies ist ein Erfolg und wurde bisher bereits in einigen Mitgliedstaaten angewendet und kann nun zu einem echten europäischen Standard werden, der es den Verbrauchern ermöglicht, Angebote besser zu vergleichen.

Das Kapitel zu Versicherungsanlageprodukten wurde von den Mitgliedern des Wirtschaftsausschusses bewusst analog zu den Verhandlungen über die Finanzmarktrichtlinie MiFID behandelt, erklärte Langen nach der Abstimmung. Damit ist eine konsistente Gesetzgebung möglich, die gleiche Produkte auf dem Finanz- und Versicherungsmarkt auch gleich reguliert, aber dies in den jeweiligen Gesetzgebungstexten festschreibt und nicht reine Versicherungsprodukte mit spekulativen Finanzmarktprodukten gleichsetzt. „Der Versicherungs- und Finanzmarkt hat Schnittmengen, dennoch muss klar zwischen den unterschiedlichen Produkten unterschieden werden. Der heute abgestimmte Ansatz berücksichtigt diese Differenzen und bietet dem Verbraucher im Ergebnis verständliche Information und zusätzliche Transparenz ohne dabei die  Vermittler unsachgemäß zu belasten“, betonte der CDU-Europaabgeordnete Werner Langen abschließend.

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