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Goldener Handschlag mit Heimarbeitsplatz – Steuerzahler muss für Lewentz Fehlentscheidung schon wieder blechen

23.05.2014

Mainz. „Ist es üblich, dass hochbezahlte Landesbedienstete ihren Vollzeit-Job von zu Hause aus machen dürfen oder will man Herrn Rethage schlichtweg nicht im Ministerium haben? Warum also gibt Innenminister Lewentz seinem SPD-Parteifreund Rethage einen Telearbeitsplatz?“, fragt sich der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Matthias Lammert. Hintergrund sind Presseberichte, nach denen der freigestellte Geschäftsführer der Flughafen Hahn GmbH eine neue Aufgabe beim Innenministerium in Form eines Heimarbeitsplatzes übernehmen soll. Er soll dafür ein Gehalt entsprechend der Eingruppierung nach B 5 plus 20 Prozent – also etwa 9.400 Euro – erhalten.

„Der Heimarbeitsplatz für Herrn Rethage ist eine weitere Facette in der Kette der vielen Merkwürdigkeiten in dieser Personalie. Warum muss für Herrn Rethage extra zu Hause ein Telearbeitsplatz eingerichtet werden? Ist die Landesregierung etwa in einer solch großen Raumnot, dass sie dem Herrn kein Büro im Ministerium zur Verfügung stellen kann? Will man Herrn Rethage vielleicht gar nicht im Innenministerium haben und wenn ja, warum? Und was soll Herr Rethage eigentlich konkret machen? Bei seinem fürstlichen Gehalt sind hohe Erwartungen gerechtfertigt. Klar ist jedenfalls, dass die Steuerzahler wieder einmal für die Fehlentscheidungen von Herrn Lewentz blechen müssen. Die unterbezahlten Erzieherinnen in Rheinland-Pfalz, die sich den Rücken für einen Bruchteil des Gehalts von Herrn Rethage krumm machen müssen,  werden sich bedanken. Wir werden das zum Thema im Innenausschuss machen und erwarten Erklärungen vom Innenminister.“

admin

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