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Jessica Weller erneut in den FU-Landesvorstand gewählt – Landestag der Frauen-Union beschäftigte sich mit Zwangsprostitution und Menschenhandel

31.10.2014

Kreisgebiet/Gebhardshain. Jessica Weller aus Gebhardshain ist erneut in den Landesvorstand der CDU-Frauen-Union (FU) Rheinland-Pfalz gewählt worden. Der Landestag der FU in Darscheid im Landkreis Vulkaneifel wählte die 31-jährige Regierungsoberinspektorin, die auch Altenkirchener Kreisvorsitzende der Frauen-Union ist, für weitere zwei Jahre als Beisitzerin in das Führungsgremium der CDU-Frauen. Landesvorsitzende bleibt die Europaabgeordnete Birgit Collin-Langen aus Bingen.

Thematischer Schwerpunkt des FU-Landestages war der Themenkomplex Prostitution, Zwangsprostitution und Menschenhandel, dem sich auch die heimische Frauen-Union schon in einer Fachveranstaltung gewidmet hat. Die Frauen Union Rheinland-Pfalz sprach sich mit Nachdruck gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution aus. Bundesjustizminister Heiko Maas sowie Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (beide SPD) seien aufgefordert, das Gesetz zugunsten der Frauen zu ändern. Das unter Rot-Grün beschlossene Prostitutionsgesetz aus dem Jahre 2002 sei gescheitert, so das Fazit der Ministerpräsidentin des Saarlandes, Annegret Kramp-Karrenbauer, auf dem FU-Landestag, die sich vehement für eine Änderung des Gesetzes einsetzt. Derzeit blockieren die rot-grünen Landesregierungen eine Änderung des Gesetzes sowohl im Bundestag als auch im Bundesrat. Die Frauenrechtlerin Schwester Lea Ackermann (Solwodi) sammelte u. a. 21.000 Unterschriften für eine Änderung des Prostitutionsgesetzes, die sie der Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig bereits mehrfach überbringen wollte, sie wurde aber abgewiesen. „Sie beklagte auch, dass das Zeugenschutzprogramm für Frauen in Not besser publik gemacht und der Verrat von Schutzhäusern unterbunden werden muss“, berichtet Jessica Weller vom FU-Landestag.

Die Frauen-Union Rheinland-Pfalz fordert im Zuge einer Gesetzesänderung unter anderem das Verbot menschenverachtender Sexualpraktiken, Freierbestrafung, bundeseinheitliche Zugangs- und Kontrollrechte für Prostitutionsstätten, den Schutz Heranwachsender in der Prostitution und eine bessere medizinische Betreuung der Prostituierten.

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