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Ehemalige Abgeordnete: Gemeinschaft nach der Amtszeit – Beth bleibt Präsident

05.09.2016

Der neue Vorstand der Vereinigung mit Präsident Alfred Beth und Vizepräsidentin Jeanette Rott-Otte sowie Landtagspräsident Hendrik Hering. Foto: Andreas Linsenmann

Dr. Alfred Beth bleibt als Präsident zusammen mit Vizepräsidentin Jeanette Rott-Otte auch für diese Wahlperiode an der Spitze der Vereinigung ehemaliger Mitglieder des Landtags. Im Interims-Plenarsaal waren die Alt-Parlamentarier zu ihrer Mitgliederversammlung zusammen gekommen. Sie bestätigten auch Schatzmeisterin Ingrid Raddatz im Amt. In der Beisitzerriege gab es einige Veränderungen, nachdem Gerhard Roth und Hans-Josef Koggel nicht mehr kandidierten. Alfred Beth dankte den langjährigen Vorstandsmitgliedern für ihr Engagement. Nach den Wahlen verbleiben Helga Hammer und Udo Reichenbecher im Vorstand, neu hinzu kommen Herbert Schneiders, Karl Peter Bruch und Dietmar Rieth.

Passend zum 70-Jährigen Jubiläum des Landes Rheinland-Pfalz trafen die Mitglieder der Vereinigung ehemaliger Abgeordneter des Landtags zur jährlichen Versammlung zusammen. Von den 160 Mitgliedern war knapp ein Drittel erschienen. Darunter waren die Ehrenpräsidenten Heinz Schwarz und Theo Magin sowie der ehemalige Ministerpräsident Kurt Beck und der ehemalige Landtagspräsident Joachim Mertes.

Der Präsident der Ehemaligen Alfred Beth wertete die Pflege der Gemeinschaft unter den früheren Parlamentariern als Hauptanliegen. Es sei wichtig, sich auch über Parteigrenzen hinweg auszutauschen und aus Bekanntenkreisen Freundschaften entstehen zu lassen. „Wir sind zwar keine aktiven Politiker mehr, aber wir bleiben politische Menschen.“ Beth griff auch die Probleme der zurückgehenden Wählerbeteiligung auf und die der zurückgehenden Zahlen an Parteimitgliedern. Dem wollten auch die Ehemaligen entgegen wirken. Ihr Ziel ist es, mehr politische Glaubwürdigkeit in der parlamentarischen Demokratie zu gewinnen. Das Schlagwort lautet hier: Bessere Kommunikation. „Die Gesellschaft von heute ist eine mündigere Gesellschaft als die vor 50 Jahren, sie ist informativer, aber auch kritischer“, so Beth.

„Die Menschen merken sehr schnell, wenn Politik etwas anderes verheißt, als sie macht. Wenn Politiker anders erscheinen wollen, als sie sind. Das größte Kapitel in der Politik ist und bleibt die Glaubwürdigkeit. Das gilt auch für den Landtag, seine Abgeordneten und Fraktionen.“, griff Landtagspräsident Hendrik Hering diesen Gedanken in seiner Begrüßungsrede auf.

Auch Vizepräsidentin Jeanette Rott-Otte schloss sich dem an und lobte zugleich die gute Zusammenarbeit zwischen dem Landtag und der Ehemaligenvereinigung. Gemeinsam wollen die Mitglieder nach ihren persönlichen Erfahrungswerten der parlamentarischen Demokratie dienen. Ihr Erbe der lebendigen Demokratie soll an die nachwachsende Generation weitergegeben werden.

Die Vereinigung besteht seit 28 Jahren und trifft sich einmal im Jahr zur Mitgliederversammlung. Zur Förderung der Gemeinschaft und des Austauschs finden mehrmals im Jahr Informationsveranstaltungen und –reisen statt. Eine Mitgliedschaft steht jedem ehemaligen Landtagsabgeordneten offen. – 30.08.2016

admin

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