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Südknoten in Kirchen

03.03.2017

„Mit großer Sorge und Enttäuschung verfolgen wir die Entwicklung über die künftige Gestaltung des Südknotens an der B62 in Kirchen/Sieg“, so erklären MdL Michael Wäschenbach und CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Christian Ruf. Gemeinsam mit Ortsbürgermeister Maik Köhler aus Mudersbach traf sich Wäschenbach nochmal vor Ort, um den provisorischen Kreiselverkehr zu beobachten. Der derzeitige Kreisverkehr sollte nach Meinung der CDU und gestützt auf Erfahrungen der Verkehrsteilnehmer in eine dauerhafte Kreisellösung weitergebaut werden.

 

„Als Abgeordneter ist es mir völlig unverständlich, wieso der LBM sich in dieser Frage so stur stellt. Ich fahre viel durch Rheinland-Pfalz und nehme in anderen Regionen des Landes deutlich mehr Kreiselbauten wahr“, so Wäschenbach in einem Schreiben an den Verkehrsminister des Landes.

 

Die Antwort aus Mainz auf die dringliche Bitte des Abgeordneten fiel allerdings sehr unbefriedigend aus. Staatssekretär Andy Becht schreibt in Vertretung für Minister Dr. Volker Wissing, dass der Kreisverkehrsplatz am Südknoten nicht gebaut werden könne, da derzeit auf Basis der vorliegenden Verkehrszahlen die Leistungsfähigkeit eines Kreisverkehrsplatzes am Südknoten nicht nachgewiesen und insofern gegenüber dem Bund als Baulastträger fachlich nicht gerechtfertigt werden kann. Weiter heißt es wörtlich in dem Schreiben: „Eine Bewertung der Verkehrssituation in diesem Bereich erfordert eine weiträumigere Betrachtung der Verkehrssituation auf der gesamten Strecke bis Betzdorf einschließlich dem Hellerkreisel. Vor diesem Hintergrund hat der Landesbetrieb Mobilität (LBM) vorgeschlagen, zunächst die Umsetzung der im Bau befindlichen bzw. der geplanten Maßnahmen abzuwarten.“

 

Allein diese Einschätzung ruft überall Kopfschütteln und Unverständnis hervor. Welcher vernünftige Mensch glaubt tatsächlich, dass der Hellerkreisel an der L288 Steinerother Straße, dessen Bau übrigens nicht absehbar ist, etwas mit dem Südknoten der B62 in Kirchen zu tun hat?

 

Wäschenbach wundert sich, dass FDP-Minister Wissing diese abstrusen Ausreden der Straßenplanungsbehörde übernimmt, weil doch auch die eigenen Parteifreunde vor Ort  ihm eine Petition zum Erhalt bzw. Probebetrieb des Kreises am Südknoten überreicht haben.

 

Dass man beim LBM noch nicht einmal dazu bereit ist, die Machbarkeit zu testen, macht sprachlos, so die CDU-Vertreter. Sie hoffen darauf, dass bei der morgigen Kreisbereisung des Ministers dieses Projekt doch noch mal eine Chance durch den Minister bekommt und die Vernunft einkehrt.

admin

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