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Michael Wäschenbach und Maik Köhler besuchen Mehrgenerationenhaus „Gelbe Villa“

28.06.2017

Im Rahmen seiner regelmäßigen Besuche sozialer Einrichtungen besuchte der Landtagsabgeordnete Michael Wäschenbach wieder die Gelbe Villa und das Mehrgenerationenhaus der Caritas in der Bahnhofstraße in Kirchen.

In den neuen Räumlichkeiten des Offenen Treffs im „Kutscherhaus“ hinter der Gelben Villa gibt es keine Gemeinschaftsküche. Um dies zu ändern, müsste ein neuer küchengeeigneter Fußboden verlegt werden sowie eine Raumtrennung entstehen. Dafür fehlt leider zurzeit das Geld. Es wäre schön, wenn sich durch Spenden sowie Material- oder Handwerkerleistungen an diesem Zustand etwas ändern würde. Generell gibt es für die vielfältigen Angebote des „Hilfe-Zentrums“ Platzprobleme.

MdL Wäschenbach wurde begleitet von Bürgermeisterkandidat Maik Köhler, der das Engagement von Frau Zimmermann und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern lobte und seine Unterstützung zusagte.

Das finanzierte Zeitbudget einer halben Stelle ist für die vielfältigen Aufgaben eines Mehrgenerationenhauses sehr knapp, so Zimmermann. Das Mehrgenerationenhaus behält den demographischen Wandel im Blick und schafft passgenaue Angebote für das, was gebraucht wird; in Freizeit, Bildung, Kultur und Gesundheit.

Die „Herausforderungen“ steigen. Beispielhaft wurden in dem Gespräch die Erwachsenengrundbildung und Alphabetisierung, die Familienhilfe und Familienbegleitung genannt.

Einen breiten Raum nahm auch die Armuts- und Reichtumsdiskussion ein. Stimmt die Zahl der Arbeitslosen? Was ist mit den Langzeitarbeitslosen? Wann greift der relative Armutsbegriff? Was ist mit älteren Personen über 58? Wäschenbach bekräftigte seine Auffassung, die im Wesentlichen der Caritas in Rheinland-Pfalz entspricht, dass ein sogenannter 3. Arbeitsmarkt geschaffen werden muss, um allen Menschen das „Recht auf Arbeit“ zu ermöglichen.

Ein weiteres Thema war die ambulante Hospizarbeit. Obwohl durch die Krankenkasse mittlerweile eine halbe Stelle finanziert wird, geht in diesem Bereich gar nichts ohne die zahlreichen Ehrenamtlichen.

Palliativ zu Hause zu pflegen ist oft sehr schwierig und führt bisweilen zu dramatischen Situationen in der Schmerzmittelversorgung. Das muss nicht sein und hier gilt es weiterhin, das bestehende Netzwerk zu festigen und auszubauen. Dazu gehört auch die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV).

Zu erwähnen ist auch das Café für Trauernde, für all jene, die den Verlust eines nahestehende Menschen betrauern. Die Caritas bietet Zeit, Raum und Gespräche in dieser Extremsituation.

Frau Zimmermann brachte all die Aktivitäten mit einem Wort auf den Punkt: Zeit-Schenken!

admin

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