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Förderverein ist die Stütze des Altenzentrums

14.07.2017

Erwin Rüddel zu Besuch im Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen Altenzentrum

 

Hamm/Sieg. „Der Förderverein des Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen Altenzentrum Hamm ist überaus aktiv und kreativ. Denn er leistet eine ganz hervorragende ehrenamtliche Arbeit und bietet, auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, ein breites Spektrum an Aktivitäten zur Lebensbereicherung der Bewohnerinnen und Bewohner“, konstatierte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete und pflegepolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Erwin Rüddel bei einem Besuch der Einrichtung.

 

Fördervereins-Vorsitzender Hans Schmidt erinnerte an die ehrenamtlich Aktiven, die 1991 den Förderverein gründeten, mit der Maßgabe am Geburtsort von Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen ein Altenzentrum zu gründen. „Ein Ansinnen dabei war es, dass die Seniorinnen und Senioren ihr betagtes Alter weitgehend im gewohnten Umfeld

verbringen konnten.“ Nur sechs Jahre später war das zur Evangelischen Altenhilfe Altenkirchen gehörende Altenzentrum realisiert.

 

Einrichtungsleiterin Theresa Leake und Geschäftsführer Werner Dumke erteilten detaillierte Auskunft über Ansinnen, Strukturen und auch die vielfältigen Möglichkeiten und Angebote des 1997 in Betrieb genommenen und in zwei Wohnbereiche sowie die Tagespflege gegliederten zweistöckigen Altenzentrums. Die Einrichtung ist selbstverständlich auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet und barrierefrei.

 

„Wir wollten und wollen den in der Einrichtung lebenden Personen die Möglichkeit bieten, optimal versorgt zu sein“, betonte Hans Schmidt, unter Zustimmung seiner Vorstandskollegen Albert Neuhoff und Horst Keil. Die Suche nach Möglichkeiten alternativer Wohnformen steht dabei auch auf der Agenda. Großgeschrieben wird „umfassende Versorgung“, wie beispielsweise volle Verpflegung, auch Schon- oder Diätkost. „Tag und Nacht sichert fachlich qualifiziertes Personal die Grund- und Behandlungspflege unserer Bewohner“, hieß es.

 

Allerdings, so wurde angemerkt, sei es immer schwieriger genügend geeignetes und spezialisiertes Personal – insbesondere längerfristig – zu bekommen. „Viele, die eine Ausbildung machen, gehen nicht mehr in den Beruf. Wir finden keine examinierten Kräfte mehr. Unser größtes Problem ist es die Fachkraftquote zu erreichen. Fachkräfte brauchen wir aber immer mehr“, unterstrich der Geschäftsführer der Evangelischen Altenhilfe des Kirchenkreises Altenkirchen.

 

„Gegen alle Widerstände habe ich beim neuen Pflegeberufegesetz durchgesetzt, dass auch heute noch Absolventen mit dem Bildungsstand des früheren Hauptschulabschlusses eine Pflegeausbildung machen können. Denn gerade in der Pflege müssen wir möglichst vielen einen Abschluss ermöglich. Allein durch den demografischen Wandel wird es zunehmend ältere und pflegebedürftige Menschen geben“, merkte Rüddel an.

 

Im gleichen Atemzug wies der heimische Bundestagsabgeordnete darauf hin, dass „die Zukunft nichtmedizinischen Berufen gehört“. Gut ausgebildete Pflegekräfte müssten zukünftig noch zusätzliche Aufgaben übernehmen, wie zum Beispiel früher die Gemeindeschwester. „Viele Pflegekräfte frustriert, dass sie nicht das dürfen, was sie können. Das betrifft sowohl die ambulante, als auch die stationäre Pflege“. Und gerade bei der stationären Pflege gibt es weiteren Handlungsbedarf. „Dabei braucht der stationäre Bereich aber auch die Unterstützung der Politik“, bekräftigte Erwin Rüddel.

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