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Baubeginn des dritten B 8-Fahrstreifens zwischen Hasselbach und Weyerbusch ist längst überfällig

05.12.2018
Hoffen, dass das Land nun seine Zusage endlich wahrmacht und im Zuge der B 8 mit dem Bau der dritten Fahrspur zwischen Hasselbach und Weyerbusch begonnen wird: Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Staats, Dagmar Hassel, MdB Erwin Rüddel und Torsten Löhr.

Erwin Rüddel hat wiederholt die Planungsleistungen des Landes angemahnt

 

Hasselbach/Weyerbusch. „Ich bin froh, dass sich nach zwei langen Jahren der Untätigkeit seitens des Landes nun endlich etwas beim Ausbau der B 8 zwischen Hasselbach und Weyerbusch tun soll. Wie das Mainzer Verkehrsministerium am Wochenende mitteilte, könne die B 8 auf dem Steigungsstück zwischen den beiden Ortsgemeinden den geforderten dritten Fahrstreifen erhalten. Das Geld dafür wird dem Land pauschal vom Bund zur Verfügung gestellt“, teilt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel mit.

 

Gleichwohl müssten im Zuge der verkehrsentlastenden dritten Fahrspur baldigst die im Bundesverkehrswegeplan manifestierten Ortsumgehungen von Hasselbach und Weyerbusch erfolgen. Allein die fehlenden Planungsleistungen des Landes hätten den Start zum Baubeginn der Ortsumgehungen bis dato verhindert, denn ohne Planungen des Landes dürfe der Bund nicht bauen. Dies sei umso ärgerlicher, als dass das Land auch die Planungskosten vom Bund erstattet bekommt.

 

„Aufgrund zäher und nachhaltiger Verhandlungen finden sich allein für den Landkreis Altenkirchen im Bundesverkehrswegeplan Maßnahmen in Höhe von 109,7 Millionen Euro wieder. Vom Verkehrsministerium des Landes gemachte Hoffnungen auf eine zeitnahe und zügige Umsetzung der notwendigen Planungen haben sich bisher nur mehr als heißt Luft erwiesen“, so der Abgeordnete.

 

Zu den dringend erforderlichen Ortsumgehungen von Hasselbach und Weyerbusch teilt Rüddel mit, dass die inklusive der Ortsumgehungen Kircheib und Helmenzen veranschlagten 68,9 Millionen Euro Bundesgelder ebenfalls auf Abruf bereitstehen. „Doch auch hier hapert es am Land. Dabei hat der Straßenbau im Kreis Altenkirchen besondere Priorität. Gute Straßenverbindungen stehen auch für gute Zukunftschancen. Denn für eine prosperierende Infrastruktur sind gute Verkehrswege unerlässlich“, betont Rüddel.

 

Lob zollt der heimische Abgeordnete wiederholt der Initiative „Anschluss Zukunft“.

„Die setzt sich beharrlich und permanent speziell im Landkreis Altenkirchen für eine bessere Straßen- und Verkehrssituation ein. Damit anstehende und unbedingt notwendige Projekte realisiert werden können, muss die Landesregierung die überfälligen Planungen zugig abschließen und Baurecht schaffen. Aber genau da hakt es bislang“, bekräftigt Erwin Rüddel.

admin

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