Der freiwillige Zusammenschluss der Ortsgemeinden Eulenberg und Peterslahr ist im Landtag Rheinland-Pfalz beraten worden. Mit der geplanten Eingliederung Eulenbergs in die Ortsgemeinde Peterslahr zum 1. Januar 2027 wird der Weg für eine gemeinsame Zukunft beider Gemeinden geebnet. Die künftige Ortsgemeinde wird den Namen Peterslahr tragen, Eulenberg wird als Ortsteil zu Peterslahr gehören.
Der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Matthias Reuber begrüßte den Zusammenschluss in seiner Rede im Landtag ausdrücklich. Für ihn zeigt das Beispiel, dass freiwillige Fusionen funktionieren können, wenn sie von den Gemeinden selbst getragen und gemeinsam vorbereitet werden.
Peterslahr und Eulenberg arbeiten bereits seit vielen Jahren eng zusammen. Unter anderem bestehen gemeinsame Strukturen beim Kirchspiel, beim Friedhof und bei der Jagdgenossenschaft. Auch deshalb sei der Zusammenschluss aus Sicht Reubers ein konsequenter Schritt.
Mit der Fusion werden auch die kommunalen Strukturen neu geordnet. Die Amtszeit der Ortsbürgermeisterin von Eulenberg und des Eulenberger Ortsgemeinderates endet mit Ablauf des 31. Dezember 2026. Gleichzeitig wird der Ortsgemeinderat der umgebildeten Ortsgemeinde Peterslahr neu aufgestellt.
Das Land unterstützt den freiwilligen Zusammenschluss mit einer Zuweisung in Höhe von 80.000 Euro.
Reuber sieht in der Fusion auch ein Signal über Peterslahr und Eulenberg hinaus: „Als Wahlkreisabgeordneter wünsche ich mir, dass weitere Ortsgemeinden Gespräche über freiwillige Zusammenschlüsse aufnehmen. Vielleicht machen die beiden positiven Beispiele aus der eigenen Verbandsgemeinde anderen Ortsgemeinden Mut, miteinander ins Gespräch zu kommen und auszuloten, ob ein freiwilliger Zusammenschluss auch für sie eine gute Perspektive sein kann.“
Die Fusion von Eulenberg und Peterslahr ist nach Neitersen und Obernau bereits der zweite freiwillige Zusammenschluss innerhalb der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld.Mit dem Zusammenschluss entsteht ein neues gemeinsames Kapitel für Peterslahr und Eulenberg und zugleich ein positives Beispiel dafür, wie kommunale Zusammenarbeit freiwillig und aus eigener Initiative heraus gestaltet werden kann.

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